TAG 46: Blaulicht im Kopf – die erste Bestrahlung

Dienstag, 13.1.2015

1 von 30 Bestrahlungstagen, 1,8 Gray Energiedosis gegen meinen Krebs.

Heute nun ist der große Tag! Eigentlich freue ich mich, dass der Kampf gegen den Krebs endlich aktiv aufgenommen wird. Bisher ging es die ganze Zeit nach der ersten Erkenntnis über meinen Krebs, der ja erst nach einiger Zeit als Plasmozytom diagnostiziert wurde, um eine exakte Diagnose. Und erst vor kurzem dann um die Planung der Therapie – mittels Bestrahlung.

Und heute nun beginnt die Therapie. Endlich! Mein Krebs ist ja nicht sehr aggressiv, wächst eher langsam – aber trotzdem ist es kein schönes Gefühl, mit der Gewissheit herumzulaufen, einen Feind im Körper zu haben. Eigentlich wünscht man sich nur, dass er bekämpft wird und möglichst bald verschwinden soll. Bevor er doch noch irgendwelches Unheil anrichtet.

Er soll weg! Alles muss raus!

Nachmittags um 17:00 Uhr habe ich heute meinen Termin in der Strahlentherapie des UKE, für die erste Bestrahlung. Da es mir ja gut geht und ich keine besonderen Beschwerden habe, gehe ich wie gewohnt zur Arbeit. Diese gebärdet sich in allerletzter Zeit jedoch sonderbar. Da hat sich doch zum Beispiel die Verwaltung meines Instituts überlegt, dass man mir aus dem letzten Jahr doch eigentlich einige meiner (Rest-)Urlaubstage abziehen könne, da ich doch an insgesamt 39 Tagen krank geschrieben war und den Urlaub bei meiner Abwesenheit ja nicht „angespart“ habe. So ist Hamburg – als Arbeitgeber.

Solch ein Unfug ärgert mich und kostet mich jede Menge Kraft und Energie. Und diese brauche ich sicherlich viel mehr für meine Gesundung, als dafür, Erbsenzähler in die Schranken zu weisen. Von daher überlege ich ernsthaft, ob es nicht doch besser wäre, mich krank schreiben zu lassen. Mal schauen. In meinem direkten Arbeitsumfeld erfahre ich allerdings viel Unterstützung und werde bestens behandelt. Nur der Verwaltungshengst wiehert immer wieder.

Also bestrafe ich meine direkten Kollegen nicht für den Blödsinn der offenbar gelangweilten Verwaltungsleute – und gehe einstweilen weiter zum Job.

Beim Mittagessen mit einem Kollegen sinniere ich über das bevorstehende Ereignis der Bestrahlung. Ein neuer, abstruser Gedanke dabei: Dem Feind in meinem Körper, meinem Krebs, meinem Plasmozytom, das da in meiner Kieferhöhle früher oder später etwas sehr böses ausbrütet – dem wird es nie, nie wieder so gut gehen, wie jetzt gerade! Noch kann er ungestört wachsen. Nicht ahnend, was ihm da bevorsteht (okay, okay, mir ist schon ganz klar, dass „der Krebs“ nicht ein eigenes Bewusstsein hat – aber manchmal betrachte ich ihn so).

Aber in ein paar Stunden geht es los, ab dann geht es ihm an den Kragen. Von nun an geht’s bergab – für mein Plasmozytom. Irgendwie sind wir ja auch eins, aber anders betrachtet eben auch nicht. Fort mit ihm!

Gegen 16 Uhr muss ich aufbrechen, um sicher rechtzeitig im UKE zu sein. Heute bin ich nicht mit dem Rad unterwegs, der Regen ist einfach zu anhaltend, furchtbar und blöd. Es ist bestimmt auch nicht so schön, triefend nass in den Bestrahlungs-Apparatismus geschoben zu werden. Sonst röstet man mich ja nicht nur, sondern dämpft mich zugleich noch. Da bin ich lieber mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, obwohl das UKE mit Öffentlichen nicht gerade gut zu erreichen ist.

Zugeben muss ich, dass ich ein wenig nervös bin. Den ganzen Tag schon merkte ich eine gewissen Anspannung. Jetzt, wo ich aufbreche, bin ich durchaus richtig nervös, richtig aufgeregt. Warum nur? Aus etlichen, zuverlässigen Quellen weiß ich: Es tut nicht weh! Eine Bestrahlung als solche ist nicht spürbar! Warum denn nur die Aufregung?

Nun, schon allein das Wissen um das Beginnen der Therapie lässt etliche Gedanken sausen. Wird alles gut gehen? Werden sie den Feind in meinem Körper tatsächlich voll erwischen? Was wird mit meinem öl-gefüllen Auge passieren bei der Bestrahlung, wird es womöglich weiteren Schaden nehmen? Und, vor allen Dingen: Der erste Termin wird lange dauern – werde ich die ganze Zeit mit der engen Maske auf dem Kopf ertragen können?

Meine wunderbare Nachbarin – sie ist uneingeschränkter Teil meines Schutzengels – trifft zu dieser Zeit in einer SMS die perfekten Worte: Sie würde dann „jetzt mal so langsam die nachbarschaftlichen Schutzengelflügel umschnallen“. Und sie wünscht mir „nachher eine wunderbare halbe Stunde mit Schlafhaube über den Augen“. Sie ist gerade genesen vom Krebs, weiß um die positive Wirkung solcher Worte… Großartig!

Langsam nähere ich mich dem UKE. Schon aus dem Vorlauf weiß ich: Man hat für mich ein Gerät mit „Intensitätsmodulierter Tomotherapie“ für die Behandlung ausgewählt. Ein relativ moderner Gerätetyp, von dem man um UKE nur ein Gerät hat, das seit 2006 als zweites Gerät in Deutschland im Einsatz ist. Charakteristisch für dieses Gerät ist, dass vor jeder Bestrahlung zunächst automatisiert ein CT angefertigt wird, mit dem die Bestrahlungsfläche noch einmal ganz exakt eingestellt werden kann. Die Geräte gelten als extrem präzise. Das gefällt mir, natürlich!

Etwas überpünktlich bin ich da, muss aber nicht lange warten. Umgehend werde ich aufgerufen, und mit großer Ruhe werden mir zunächst einige grundlegende Dinge über den täglichen Ablauf erläutert. Diese Gelassenheit hier auf der Station war mir ja zuvor angenehm aufgefallen. So auch heute: Nie habe ich das Gefühl, dass etwas in Hektik passieren soll, weil ja schon der nächste Patient wartet. Oh ja – es ist mir wohlbekannt, dass dies keine Selbstverständlichkeit im Krankenhausbetrieb ist.

Und nach den Erklärungen geht es umgehend in den Raum des Tomotherapie-Geräts. Tatsächlich: Das Bestrahlungsgerät sieht eigentlich aus, wie ein übliches CT-Gerät. Ein großer Ring von vielleicht 2,50 m Durchmesser mit einer Öffnung von ca. 80 Zentimeter. Im Unterschied zu einem CT-Gerät ist dieses hier aber tiefer, etwa einen guten Meter. Es brumselt vor sich hin – nicht so laut, wie z.B. die Server auf meiner Arbeit.

Also rauf auf Liege. Ein wenig muss ich mich zurechtruckeln, um genau in meine Kopfmulde zu passen. Langsam werde ich ruhiger, die Aufregung lässt nach. Oft ist es so, dass ich vor neuen Dingen viel aufgeregter bin, als wenn „es“ dann endlich losgeht.

Die Betreuerin erklärt mir noch kurz, es käme hin und wieder vor, dass Patienten, die am Kopf bestrahlt werden, im Auge einen blauen Lichtschimmer wahrnehmen würden. Wenn das bei mir der Fall sein solle, dann solle mich dies nicht beunruhigen. Das käme eben mal vor, sei aber längst nicht bei allen so. Na, denke ich, wird bei mir schon nicht so besonders sein.

Es wird mir erklärt, dass ich während der Behandlung im Raum allein bin. Man hätte mich jedoch per Kamera im Blick und es gäbe ein Mikrofon. Außerdem wird mir noch ein Notfallknopf in die Hand gedrückt – für jeden Fall.

Eine Kollegin von ihr kommt hinzu und die beiden jungen Damen machen sich daran, mir meine Maske aufzusetzen. Ich werde vorgewarnt, dass diese jetzt etwas strammer sitzen würde, als bei der Erstellung. Was? denke ich noch bei mir, das kann doch überhaupt nicht gehen! Unmöglich! Um Himmels Willen!

Einen Moment später weiß ich: Oh ja, doch, es geht durchaus! Es geht noch wesentlich strammer, als beim Erstellen der Maske! Durch irgendeinen Federmechnismus ist mein Kopf wie fest-geschweißt. Gerade rechtzeitig schließe ich noch die Augen, keine Ahnung, ob ich die mit aufgesetzter Maske noch zu gekriegt hätte. Ein wenig mit der Nase wackeln kann ich vielleicht noch – aber, puh, wow, also wirklich!!! Das ist schon ein Knaller mit der strammen Maske! Aber nun gut, was tut man nicht alles für seine Gesundheit?

Eine der Betreuerinnen erkundigt sich noch, ob alles in Ordnung ist und ich klar komme. Da die Maske ja auch etwas in meinen Mund hinein geformt war, kann ich nur irgendwas unverständliches brummeln, dass ich schon klar käme. Noch einmal wird mir kurz der Ablauf erklärt: Es ginge als erstes gleich in den Apparat, dann würde das CT erstellt. Anschließend würde ich auf der Pritsche wieder heraus gefahren und hätte dann ein wenig Wartezeit. Die sei heute länger als üblich, da heute der Arzt anwesend sei, alles noch einstellt und heute ganz besonders genau kontrolliert. Nach einiger Zeit würde es wieder in den Tomotherapeuten gehen, danach würde ich gut fünf Minuten bestrahlt. Und das sei es dann.

Es könne dann also losgehen, ja? Ich stimme zu, werde allein gelassen mit dem über meinem Kopf brummenden Apparat. Und es geht ziemlich zügig los, dass meine Liege in den Ring hinein fährt. Viele zusätzliche Geräusche macht der jetzt nicht. Ein paar Minuten dauert es, dann geht es automatisch wieder raus aus der Anlage. Mittlerweile bin ich eher entspannt, nur der Druck auf den Kopf finde ich nicht schön – aber ich weiß, dass ich das jetzt die Zeit aushalten kann.

Es dauert, und dauert, eine ganze Weile. Ärzte und Bedienpersonal arbeiten jetzt – es ist zwar nicht gerade kuschelig auf der Liege, aber ich liege halt nur faul herum. Einen konstanten, kühlen Luftzug nehme ich wahr. Klar, der Raum mit dieser großen Anlage muss bestimmt durch einen ständigen Luftdurchsatz gekühlt werden. Dafür gab es bestimmt die Empfehlung, ein großes Handtuch mitzunehmen. Sozusagen als Zudeck-Decke. Geht mir so durch den Sinn. An mein Handtuch komme ich jetzt allerdings nicht heran, aber soo kalt ist hier nun auch wieder nicht. Die Luft zieht kräftig durch den Raum, vor allem in dieser Position außerhalb der Anlage spürt man es deutlich.

Ich liege da herum, mit geschlossenen Augen, der Kopf fest-geschweißt, es ist Dämmerlicht, hinter bzw. über mir brumselt es eintönig. Ich lasse die Gedanken kreisen, eher ziellos. Gar nicht so richtig nehme ich wahr, dass sie irgendwann absurd und bizarr werden… Plötzlich schrecke ich hoch, ach nein – das „hoch“schrecken geht ja gar nicht. Da hat jemand geschnarcht! Ich hab’s deutlich gehört! Einen Moment brauche ich, um zu registrieren, dass das mein Schnarchen war.

Sicher: Nur ganz, ganz kurz bin ich „weggesackt“. War da irgendwas von wegen „Schlafmaske“ geschrieben? Etwas unangenehm berührt bin ich – ob das Personal im Nebenraum das auch gehört hat? Aber fast muss ich auch lachen: Nun schlafe ich schon vor der ersten Bestrahlung ein! Schon einmal bin ich bei einem Arzt eingeschlafen, bei einem Internisten während der Wartezeit auf dem Behandlungstisch. Den erfahrenen Arzt hatte ich nicht einmal hereinkommen hören, plötzlich stand er neben mir, sagte lächelnd: „So, so, Sie sind schon eingeschlafen!“

Jetzt steht niemand neben mir. Die Wartezeit beträgt insgesamt 20 Minuten, wie ich später rekonstruieren kann. Das reicht ja schon für ein kleines Nickerchen.

Lange muss ich nun nicht mehr warten nach diesem etwas absurden Zwischenfall. Dann geht es los. Die erste Bestrahlung. Ich spüre, wie die Liege wieder zurück in die Anlage fährt. Bei dieser nimmt der Geräuschpegel ein wenig zu, zudem höre ich um mich herum ein Klickern und Klackern.

Und exakt zeitgleich mit dem Klickern und Klackern – leuchtet es in meinem rechten Auge blau. Sehr grell. Die Helligkeit erschreckt mich ziemlich! Hatte meine Betreuerin nicht was „Lichtschimmer“ gesagt? Das hier sieht aus, wie ein Polizei-Blaulicht in der Nacht aus ein paar Metern Entfernung. Es blendet mich. Wie ein Blaulicht – mitten im Kopf! Absurd! Wieder mal ein sonderbares Erlebnis mit meinem Krebs.

Es ist allerdings kein konstantes Licht, es wandert hin und her durchs Auge und blinkt und blitzt. Ich bin irgendwas zwischen gebannt-fasziniert und enorm beunruhigt. Was geht denn da vor? Mich trifft hier doch eine harte, unsichtbare Röntgenstrahlung – was blinkt denn da nur? Allein mein rechtes Auge produziert dieses Blaulicht-Blinken, das linke Auge nicht. Ein wenig wirkt es so, wie damals, vor 30 Jahren, in der Disco. Nur die Musik fehlt.

Statt Musik ist da nur dieses leise Klicker-Klackern. Oder auch „schrapp-schrapp“, das um mich herum kreist. Nach etwa zwei Minuten wird das Blaulicht im Kopf weniger und verschwindet schnell ganz. Das Geklicker geht noch weiter, die Bestrahlung geht also noch weiter. Nur offenbar jetzt in anderen Bereichen, als am Auge. Oder am Sehnerv?

Nach diesem aufregenden Blitzlichtgewitter registriere ich erst jetzt bewusst, dass ich ansonsten nichts spüre, überhaupt nichts von der Bestrahlung. Nichts wird warm. Kein Brennen oder Kribbeln auf der Haut. Nichts kitzelt. Nach der „blendenden Überraschung“ kann ich erst jetzt ein paar klare Gedanken fassen. Fast meine ich, leicht spüren zu können, wie der Feind in meinem Körper jetzt leidet unter den Strahlen. Auch, wenn er Teil von mir ist: Ich habe kein Mitleid.

Okay, natürlich kann ich das nicht wirklich spüren, aber die Vorstellung gefällt mir trotzdem bestens! Über all die Erlebnisse und Gedanken bemerke ich gar nicht mehr den Druck durch die Maske.

Es dauert gar nicht mehr allzu lange, dann wird der Apparat wieder etwas ruhiger und meine Pritsche fährt wieder raus. Eine Tür öffnet sich, so, dann sei ich ja fertig! Meine Maske wird gelöst und abgenommen, zugegeben: das empfinde ich schon als Erleichterung. Meine Betreuerin erkundigt sich freundlich nach meinem Wohlergehen. Puh, einem Moment muss ich mich sammeln. Ja, schon alles in Ordnung, aber was war denn das für ein grelles Licht? Meine Güte, das hat mich ganz schön erschreckt!

Sie versucht es mir zu erklären. Das würde halt passieren, wenn die Strahlen durchs Auge gingen. Dort würden sie dann im Glaskörper gebrochen werden und so entstünde ein Lichteindruck im Auge. Andere Patienten, die an anderen Stellen am Kopf bestrahlt werden, hätten zuweilen den Eindruck, es würde muffig oder moderig riechen. (Anmerkung: In Wikipedia wird dieser Lichteffekt bei der „normalen“ Röntgenstrahlung beschrieben – wobei „mein“ Tomotherapie-Gerät eine etwa 25fach energiereichere Strahlung erzeugt, als die dort angegebene „harte“ Röntgenstrahlung).

Ungläubig-irritiert schaut sie mich an, als ich ihr erkläre, dass ich in meinem rechten Auge gar keinen Glaskörper mehr hätte. Der sei vor einem halben Jahr bei einer großen Operation entfernt worden und durch Silikonöl ersetzt worden. Dazu weiß sie nichts zu sagen und schaut, als hielte sie mich für einen Spinner. Schon die Ärztin beim Vorbereitungsgespräch hatte so etwas noch nie gehört und zeigte sich sehr überrascht.

Aber ich bin ja jetzt hier fertig, bekomme meine „Anmeldeschein“ wieder, den ich jeden Tag brauche. Und zudem bekomme ich einen Bogen mit meinen sonstigen Terminen für diese Woche. Am Freitag jedoch hätte ich „frei“. Da würde das Gerät – es sei ja das einzige dieser Art hier – von einem Techniker gewartet werden und man könne keinen Termine anbieten. Dieser fehlende Termin würde dann zum Ende nachgeholt.

Mir ist das nur recht! Ich habe jetzt also drei Tage Bestrahlung, danach drei Tage „frei“, bevor es dann in eine volle Bestrahlungswoche geht. Und: Soll doch das Gerät gründlich gewartet werden und möglichst präzise eingestellt sein. Für mich und alle anderen  Patienten kann das nur gut sein!

Auf dem Weg nach Hause lasse ich mir trotz Sauwetters noch jede Menge Zeit. In einem großen Bogen gehe ich nach Hause. Bewegung ist gut und unterstützt den Heilungsprozess! Das Immunsystem bleibt in Schwung. Das ist gut, es bekommt nämlich schon genügend damit zu tun, die gesunden Körperzellen wieder zu reparieren, die durch die Bestrahlung auch zerstört werden.

Wieder daheim angekommen, muss ich natürlich erstmal Kontakt zum Schutzengel aufnehmen. Ja, sie habe völlig recht gehabt – es habe überhaupt nicht weh getan! Es habe ein wildes Blaulicht in meinem Kopf gegeben, ich fand alles sehr spannend und langsam hätte ich tatsächlich das Gefühl, dass ich meine Krebserkrankung tatsächlich auch als großes Erlebnis auffassen kann. Mit, zugegeben, noch etwas ungewissem Ausgang.

Ansonsten bin ich den Abend damit beschäftigt, Anfragen von Freunden zu beantworten, per SMS und in einigen Telefonaten meine neuesten Erlebnisse zu schildern. So einige haben an dem heutigen Termin an mich gedacht – ich fühle mich gut aufgehoben. Aber im Moment habe ich ja auch nicht wirklich etwas auszustehen. Und wer weiß schon, was da noch kommen mag?

Morgen geht dann weiter mit den Bestrahlungen. Die erste Strahlendosis von 1,8 Gray hat mein Körper „geschluckt“, auch, wenn ich sie beinahe verschlafen hätte…

 

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